Die Kampagne ist vorbei! – Macht Bildung geht weiter.

Ulrich CommerçonHerzlich willkommen auf meinem Bildungsblog. Nach ziemlich genau einem Jahr ist die Dialogkampagne “Macht Bildung” beendet. Ich danke allen, die uns dabei durch Diskussionsbeiträge, Kommentare, Kritik oder einfach nur Zuhören und Mitlesen begleitet haben. Die Beiträge, Ergebnisse, Veranstaltungen, Dokumente und Kommentare rund um die Kampagne bleiben hier im Archiv zum Nachlesen.

Die Kampagne ist beendet – aber der Dialog geht weiter. Ab sofort ist diese Seite freigegeben als Blog – mein Bildungsblog. Was daraus wird, ist wie üblich im Web2.0 nicht voraussehbar. Ich selbst werde hier meine Initiativen, meine Meinungen und meine Positionen zur Bildungspolitik im Saarland und darüber hinaus zur Diskussion stellen. Ich freue mich auch hier auf Eure Ideen, Kommentare, Kritik. Also: “Macht Bildung!”

Vermessen: Was Bildungsstudien aussagen – und was eben nicht

Da freut man sich ja erst mal als Saarländer, wenn man diese Schlagzeilen sieht: Bildung: Laut Studie liegt Saarland auf Platz 6 und denkt: “Na, tut sich ja doch was, nachdem wir sonst immer ganz hinten liegen.”

Die Koalitionsclaqueure rufen auch gleich aus: “Jamaika wirkt! Nicht nur im Arbeitsmarkt, sondern auch in der Bildung ist das Saarland besser aufgestellt”, was nahe liegt…

…bis, ja bis man sich dann mal anschaut, was die Studie wirklich aussagt, und dann feststellt: Mit einem Gesamtwert von 46,91 liegt das geliebte Heimatland ziemlich genau auf dem bundesweiten Durchschnittswert von 46,33 – aber immerhin.

46,91? 46,33? Was sagt das eigentlich? Mal genauer hinschauen kann sicher nicht schaden.

Schaden nicht, aber klarstellen: Hier werden völlig unterschiedliche Faktoren zusammengemixt und zu einem hypothetischen “Bildungsindex” verwoben. Im Detail sieht es dann – zumindest für die Bildungspolitik gar nicht mehr gut aus.

Trotzdem, das Positive vorweg: Zwei erste Plätze nimmt das Saarland ein: wir haben die höchste Wahlbeteiligung im Bund und die meisten Parteimitglieder. “Honni soit,…”, hätte ich fast gedacht, aber nein, das ist schon was vorzeigbares, ebenso wie das soziale Engagement insgesamt mit einem prima zweiten Platz.

Auch die Berufliche Bildung kommt richtig gut weg: Rang 4 im Bundesländerranking, beim Berufseinstieg belegen wir sogar Spitzenplätze, dafür sind wir in der beruflichen Weiterbildung abgeschlagen im Besenwagen.

Und dann kommt es ganz blöd: bei den allgemeinbildenden Schulabschlüssen oberhalb des Hauptschulabschlusses, also mindestens mittlerer Bildungsabschluss, Fachabitur oder allgemeine Hochschulreife liegt das Saarland auf Platz 14, ebenso wie beim Hochschulabschluss. Und beim kulturellen Erleben und medialen Lernen: Schlusslicht. 16 von 16.

Ob Jamaika darauf auch noch stolz ist?

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Jetzt geht’s ans Eingemachte – und die „Regierenden“ ducken sich weg

Ich dachte ja zuerst: „Ich sehe nicht recht!“ – Lese ich doch auf der Seite 1 der Saarbrücker Zeitung von heute ganz oben unter der Überschrift: „CDU erwartet Sparvorschläge von der Saar-Universität“, dass deren sich ansonsten in seiner vorgeblichen Machtfülle suhlende Fraktionsvorsitzende verkündet, „der Politik dürfe nicht der ‚Schwarze Peter’ für mögliche Einschnitte zugeschoben werden“ und die Uni solle mal gefälligst selbst sagen, was sie nicht mehr wolle.

Aber meine Augen funktionieren weiterhin einwandfrei: Die Regierungspartei CDU will selbst gar nicht mehr sagen, wohin es mit diesem Land und seinen Hochschulen gehen soll. Der politische Gestaltungswille der Mehrheitsfraktion ist auf dem Nullpunkt angelangt.

Wer, wenn nicht die Landespolitik, das gewählte Parlament und die Regierung soll denn sagen, in welche Richtung sich die Hochschulen des Landes entwickeln sollen. Es ist geradezu perfide und stellt die Verhältnisse auf den Kopf. Wer schiebt denn hier wem den ‚Schwarzen Peter’ zu? Noch im letzten Jahr hat die Landesregierung die Universität gegen deren Willen gezwungen, eine Grund- und Hauptschullehrerausbildung aus dem Boden zu stampfen, obwohl gerade in der Lehrerausbildung doch eine Stärke des kooperativen Föderalismus liegt, die es eher auszubauen gilt.

Zunächst einmal muss doch die Politik klar formulieren, welchen Beitrag für die Fortentwicklung des Saarlandes sie von den Hochschulen, zu denen im Übrigen nicht nur die Universität, sondern auch die Fachhochschulen und Akademien gehören, erwartet. Dann müssen wir definieren, was das kostet, welche Einnahmen und Erträge wir bei welchen Maßnahmen erwarten können und welche Mittel wir bereit sind dafür einzusetzen. Im Dialog mit allen Betroffenen – Hochschulleitungen, Lehrenden, Studierenden, Gesellschaft und Wirtschaft – müssen wir schließlich sagen, was geht und was nicht.

Klar ist: Nicht alles wird finanzierbar sein. Und: Ohne den Bund wird es ganz bitter. Deshalb muss das Kooperationsverbot schnellstmöglich wieder aus dem Grundgesetz gestrichen werden.

Nach zwölf Jahren Regierungserklärung den Scherbenhaufen den Betroffenen vorzuwerfen mit der Bemerkung: „Seht zu, wie Ihr klar kommt!“ ist eine völlige Bankrotterklärung der CDU-Bildungspolitik.

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Die Schule den Kindern anpassen – nicht umgekehrt!

Deutschland bildet das traurige Schlusslicht, wenn es um das Aussortieren von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in separate Schulformen geht. Im Saarland besuchen zurzeit gerade einmal ca. 35 Prozent der Kinder mit Behinderung eine Regelschule. Dabei verpflichtet die vor über zwei Jahren in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention uns dazu, die gemeinsame Unterrichtung aller Kinder an Regelschulen zu gewährleisten. Um dies zu erreichen brauchen wir endlich einen Mentalitätswechsel im Schulsystem. Das Saarland verhält sich derzeit völlig widersprüchlich:

Einerseits hat man im Bildungsministerium offenbar endlich erkannt, dass Inklusion nicht nur eine lästige Pflicht, sondern vor allem eine große Chance bedeutet. Gleichzeitig kürzt das Sozialministerium unter Frau Kramp-Karrenbauer gerade massiv die Mittel für die Stellen der Integrationshelfer. Dabei reichen die Stunden schon heute hinten und vorne nicht. Das Handeln der Sozialministerin führt genau in die falsche Richtung.

Statt positiver Bescheide bekommen Eltern von Kindern mit Behinderungen derzeit lediglich Sozialfragebögen zugesandt, wie u.a. der Verein Miteinander Leben lernen jetzt berichtet. Welche Kosten nun auf die Eltern zukommen werden, wird ihnen nicht mitgeteilt.

Aus meiner Sicht ist das menschenunwürdig und eine Schande für das Saarland.

Wir müssen die Inklusionsfähigkeit der Schulen erhöhen durch kleine Klassen, Lehrer mit entsprechenden Zusatzqualifikationen und eine ausreichende Anzahl an Sozial- und Sonderpädagogen an den Schulen.

Ich finde: Nicht die Kinder müssen sich dem Schulsystem anpassen, sondern die Schule den Kindern.

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Verfassung geändert – Und nun?

So, jetzt ist sie also durch, die Verfassungsänderung zur äußeren Schulstrukturreform im Saarland. Nachkarten ist jetzt nicht angesagt: Es war eine Zweidrittelmehrheit.

Aber es ist schon ein seltsames Bündnis aus CDU, Linkspartei, FDP und Grünen, das da heute im Saar-Landtag gegen die Stimmen der SPD-Fraktion die Gesamtschulen und Erweiterten Realschulen aus der Verfassung gestrichen und durch das Wort “Gemeinschaftsschulen” ersetzt hat. Seltsam vor allem, dass die CDU im Saarland gemeinsame Sache mit der Linkspartei macht, nachdem sie noch vor kurzem mit “Nie wieder Lafontaine”-Sprüchen gegen die “Mauermörder” mobilisiert und jede Zusammenarbeit mit der “SED-Nachfolgepartei” abgelehnt hatte. Heute war die CDU bereit, mit einer Partei, die sie noch vor kurzem vom Verfassungsschutz überwachen ließ, ebendiese Verfassung zu ändern.

Sei’s drum: Das muss die CDU mit ihrer Basis und ihren Wählern ausmachen.

Was mir mehr Sorge macht: Wie wird es nun mit unseren Schulen weitergehen?

Und dabei stehen nicht nur die Menetekel an die Wand geschrieben, die nach der Vorlage des Gutachtens der Haushaltsstrukturkommission einen rigiden Sparkurs zu Lasten der Bildung in der Zukunft ankündigen. Nein, denn bereits heute erlangte die erste drastische Sparmaßnahme im Bildungsbereich ausgerechnet auf Kosten der Kleinsten Gesetzeskraft: das letzte Kindergartenjahr wird künftig nicht mehr beitragsfrei sein. Und das in einer Zeit, in der nun wirklich die Erkenntnis unwiderlegbar ist, dass gerade die frühkindliche Bildung den wichtigsten Grundstein für die weiteren Chancen legt.

Bereits in der ersten Lesung des Gesetzes haben wir vor den Folgen gewarnt. Die Anhörung hat unsere Bedenken bestätigt. Und spätestens  nach dem Gutachten der Haushaltsstrukturkommission scheint klar, wohin die Reise geht: Nach der Wahl des Ministerpräsidenten/der Ministerpräsidentin am 10. August wird es wohl richtig ernst für die Bildung. Dann wird auch die sog. “demografische Rendite” den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen.

Schulen als Billigmodell? Das würde schief gehen.

Wie sagte John F. Kennedy so treffend: “Es gibt nur eines, was auf teurer ist als Bildung: keine Bildung!”

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Absurde Rechenspiele zu Lasten der Bildung

Jetzt ist also die Katze aus dem Sack: Die Schulen und Hochschulen sollen bluten, um den Haushalt des Saarlandes zu sanieren. Das jedenfalls ist das eindeutige Ergebnis des im Auftrag der Landesregierung von der Beratungsfirma pwc vorgelegten Gutachtens

“Analyseergebnisse aus der Haushaltsstrukturkommission des Saarlandes – Konsolidierungspotenziale im Ländervergleich”

Die dort vorgeschlagenen Einsparungen von 32 Mio. Euro bei den Hochschulen und 39 Mio. Euro bei den Schulen des Landes machen rund ein Drittel des Gesamtvolumens der vorgeschlagenen Einsparungen (226 Mio.) aus. Damit übertrifft das Wirtschaftsprüfungsunternehmen im Ausmaß der Sparwut sogar noch meine Befürchtungen. Die sogenannte “Schuldenbremse” wird für das Saarland in Wahrheit zur “Bildungsbremse”. Besonders perfide an den Empfehlungen der Berater ist der Weg, auf dem diese Zahlen ermittelt wurden. Generell sollte der direkte Vergleich der Pro-Kopf-Ausgaben des Saarlandes mit den anderen westdeutschen Flächenländern herangezogen werden.

Gut so: Saubere Vergleichsmaßstäbe (neudeutsch: “Benchmarks”) – so haben nicht nur Bildungspolitiker immer gesagt – brauchen wir im Saarland nicht zu fürchten. Im Gegenteil: Alle Statistiken belegen schließlich, dass wir im bundesweiten Vergleich seit Jahren absolutes Schlusslicht bei den Bildungsausgaben sind, also mehr Geld für Bildung brauchen. Und auch laut pwc

“ergeben sich für das Saarland mit 542 Euro je Einwohner die niedrigsten Pro-Kopf-Grundmittel im Bereich Schulen für die Vergleichsgruppe in 2007. Auch bei einer Betrachtung der Grundmittel pro Schüler, stellt sich die Situation im Saarland mit 92 % der Ausgaben der FLW in 2007 günstig dar” (Wobei schon zu hinterfragen ist, ob “günstig” wirklich das richtige Adjektiv an dieser Stelle ist. Aber sei’s drum…)

Die logische Konsequenz aus diesen Zahlen müsste wohl sein, den “Benchmark” – die Ausgabenquote der anderen Länder – auch für das Saarland zum Ausgabenziel der Zukunft zu machen, also die Bildungsausgaben zu steigern, um Bildung zu stärken, zumindest jedoch auf dem jetzigen Niveau zu belassen, um nicht noch weiter zurückzufallen.

Doch weit gefehlt! Die “Kreativität” solcher “Berater” darf nicht unterschätzt werden. Es wird einfach mal postuliert:

1. Das Bildungssystem im Saarland sei ja auch mit den bisherigen Mitteln gut gefahren.
2. Die SchülerInnen-Zahlen gehen aufgrund der demografischen Entwicklung zurück.
Also können wir
3. bei gleichbleibenden Pro-Kopf-Ausgaben bei den Gesamtausgaben den Rotstift ansetzen.

Wer ein bisschen die Realität an saarländischen Schulen kennt, der weiß allerdings, dass wir

  • die größten Klassen,
  • den höchsten Unterrichtsausfall und
  • die schlechteste Schüler-Lehrer-Relation

zu beklagen haben.

Während Rheinland-Pfalz ab nächstem Schuljahr

während unser Nachbarland

  • einen Vertretungspool mit der Schaffung von 200 unbefristeten Planstellen einrichtet und
  • einen massiven Ausbau echter Ganztagsschulen betreibt,

sollen bei uns die Schulen zur Ader gelassen werden.

Während in allen übrigen Bereichen der Vergleich mit den anderen Ländern zur Grundlage gemacht wird, geht man ausgerechnet bei den Schulen davon ab. Ich nenne das:

Absurde Rechenspiele zu Lasten der Bildung!

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G8 – Abschaffen? Reformieren? Aussitzen?

Um ein heftig umstrittenes Thema in der Bildungspolitik ist es im Saarland während der Debatten um das 5. Grundschuljahr und die sog. “Gemeinschaftsschule” sehr ruhig geworden – zumindest in der breiten Öffentlichkeit: um die Schulzeitverkürzung, also das G8.

Dabei wird es von den meisten Betroffenen – SchülerInnen, Eltern, aber auch vielen PädagogInnen – immer wieder als Drama mit katastrophalen Auswirkungen auf Familien, Vereine und v.a. die Psyche der Kinder an mich herangetragen.

Dieser Tage erschien in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT unter dem Titel Liebe Marie, der Brief eines Vaters (Autor: Henning Sußebach an seine 10-jährige Tochter, die gerade das 5. Schuljahr an einem deutschen G8-Gymnasium besucht.

Die Position der SPD zu dem Thema war bisher: G8 nur an echten, also gebundenen Ganztagsschulen, damit es nicht zur reinen Büffelei wird und wirklich ein rhythmisierter Schulalltag organisiert werden kann, keine Hausaufgaben mehr notwendig sind und jedes Kind auch wirklich individuell gefördert und gefordert werden kann.

Aber nachdem nun selbst der grüne Bildungsminister offenbar alles beim bisherigen System belassen will, stellt sich für die Zukunft ganz objektiv die Frage: Soll eine SPD-Regierung alles wieder umkehren, also das G8 wieder abschaffen? Oder ihre bisherige Position einfach beibehalten? Oder soll es – Hauptsache: Ruhe – etwa jetzt alles so bleiben, weil “man sich schon dran gewöhnt”, und nur ein bisschen an den Lehrplänen gefummelt werden?

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen und meine selbst:

“G8 darf so nicht bleiben! – Wahlfreiheit + Ganztagsangebote”

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„Gemeinschaftsschule? – So nicht!“

Die Anhörung im Bildungsausschuss, bei der es um die zukünftige Schulstrukturreform ging, hat erneut die bestätigt, dass vor einer Verfassungsänderung zur Veränderung der äußeren Schulstruktur die Rahmenbedingungen vereinbart werden müssten, um die Gemeinschaftsschule auch zum Erfolgsmodell werden zu lassen.

Unisono erklärten alle Vertreter der Elternschaft – Landeselternvertretung der Gesamtschulen, der Erweiterten Realschulen, Gesamtlandeselternvertretung und Landeselterninitiative für Bildung –, der Schulstrukturreform zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuzustimmen. Sie appellierten an die Abgeordneten, nur dann eine Verfassungsänderung mitzutragen, wenn zentrale Eckpunkte einer wirksamen Verbesserung der Schulqualität verbindlich im Gesetz geregelt würden. Dazu zählten insbesondere:

  • eine Lernkultur mit stärkerer und dokumentierter Individualisierung des Lernens,
  • ein grundlegendes pädagogisches Konzept der Gemeinschaftsschule,
  • kleinere Klassen, um der größeren Heterogenität gerecht zu werden und
  • eine ausreichende Personalisierung mit Lehrern und Sozialpädagogen.

Auch der offenbar als wissenschaftlicher ‚Kronzeuge‘ eingeflogene Experte Dr. Ernst Rösner vom Institut für Schulentwicklungsforschung der Technischen Universität Dortmund bestätigte diese Position, indem er zwar im Grundsatz die Einführung einer Gemeinschaftsschule begrüßte, daran aber Bedingungen knüpfte, die sich als deckungsgleich mit den Forderungen der SPD bezüglich der Gleichwertigkeit der beiden ‚Säulen’ herausstellten. Nur dann ergebe eine Schulstrukturreform Sinn, nur dann sei die Einführung einer Gemeinschaftsschule sinnvoll.

All dies wird durch die Planungen der Regierung nicht erfüllt. Im Gegenteil: Mit dem Begriff ‚Gemeinschaftsschule’ werden Erwartungen geweckt, die nicht erfüllt werden, wenn die Rahmenbedingungen nicht gewährleistet sind.

Die Pläne der Koalition aus Jamaika plus Linke führen lediglich zur Auswechslung der Türschilder. Verbessert wird dadurch nichts. Das Fazit der Lehrer- und Elternverbände deckt sich mit der Position der SPD:

“Gemeinschaftsschule? – So nicht!”

Die Stellungnahmen der Verbände könnt Ihr hier nachlesen.

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  • Macht Bildung Tweets

    MachtBildungMachtBildung: RT @SPD_Saar: "In der Bildungspolitik geht es nicht um Strukturdebatten, sondern um eine Qualitätsdebatte in den Schulen" #maas12
    Vor 12 Stunden über Facebook
    enzoro53enzoro53: @MachtBildung @Politbarometer da kann ich als Lehrer aus der Vergangenheit nichts Gutes über die Schulpolitik der SPD berichten
    Vor 2 Tagen über web
    MachtBildungMachtBildung: Beim Thema Bildungspolitik führt die SPD in der Kompetenzbewertung mit 34% deutlich vor der CDU (22), Linke 5, Grüne 8 (via @Politbarometer)
    Vor 2 Tagen über Echofon
    MachtBildungMachtBildung: RT @KerstinGriese: Kluge Rede von Frank Steinmeier zum Bildungsföderalismus: Verbot der Zusammenarbeit von Bund und Ländern war ein Fehler und muss weg.
    Vor 3 Tagen über Twitter for iPhone
    myth85myth85: RT @UlrichCommercon: Na, denn Prost :( RT @zwd_Bildung: Bund will sich aus der Hochschulfinanzierung verabschieden http://t.co/KjI2ydGF #MachtBildung
    Vor 1 Monate über Echofon
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